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Politik

14 Kurse
Barbara Inneberger
Fremdsprachen/Politik/Gesellschaft

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Politik online: Opfererzählungen im politischen Diskurs
Mo. 09.03.2026 19:00
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Einzelveranstaltungen -

Wenn wir an typische „Opfer“ denken, dann kommen uns Begriffe wie schwach, verwundbar, hilflos in den Sinn. Interessant ist daher, dass in den letzten Jahren populistische Bewegungen, Parteien und Politikerinnen bzw. Politiker mit der Figur des „Opfers“ spielen: Staatspräsidenten bezeichnen ihre Bürgerinnen und Bürger (und sich selbst) als „Opfer“ dubioser Machenschaften, krimineller Netzwerke oder inkompetenter Amtsvorgänger. In diesem Vortrag beleuchtet Mario Gollwitzer aus sozialpsychologischer Perspektive, was gerade für Populisten so attraktiv an „Opfernarrativen“ ist und wieso diese Narrative – zumindest für manche Menschen – ein besonderes Mobilisierungspotenzial haben.


Prof. Dr. Mario Gollwitzer ist Inhaber des Lehrstuhls für Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. In seinen Forschungsprojekten befasst er sich mit Themen rund um erlebte Ungerechtigkeit, etwa, ob (und wann) Rache süß ist und ob die Sensibilität für Ungerechtigkeit eine Persönlichkeitseigenschaft ist.

Kursnummer 26F-V138K
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Politik online: Schleichende Militarisierung. Beobachtungen zur Veränderung der Zivilgesellschaft
Mo. 16.03.2026 19:00
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Seit Beginn des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine verändert sich unsere Gesellschaft. Das ist schon an der Sprache erkennbar. Aber auch an der massiven Aufrüstung, der verstärkten Präsenz der Bundeswehr oder allein dem Ziel, „kriegstüchtig“ werden zu sollen. Hier muss die Zivilgesellschaft wachsam bleiben, damit Friedensfähigkeit das Ziel bleibt.


Die Theologin und Autorin Dr. Margot Käßmann war Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT), Präsidentin der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen, Landesbischöfin für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers sowie Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).

Kursnummer 26F-V138A
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Politik online: Doppelgänger, Meinungsmacher, Trolle – wie Russland seine Narrative verbreitet
Mo. 13.04.2026 19:00
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Russland betreibt eine aggressive Informationspolitik. Sie ist Teil des hybriden Krieges, den der Kreml gegen den Westen und seine Institutionen führt. Vor allem bei der Darstellung und Rechtfertigung seines Krieges gegen die Ukraine bedient sich Russland aller Mittel, um die öffentliche Meinung in „unfreundlichen Staaten“ in seinem Sinne zu manipulieren. Der Vortrag erläutert, welche Methoden und Akteure sich hinter dem Begriff „hybride Kriegsführung“ verbergen. Dabei steht die russische Medienstrategie im Mittelpunkt, ihre Themen, Formate und Verbreitungswege wollen wir uns genauer anschauen. Anhand von Beispielen soll diskutiert werden, wie sich staatlich gesetzte Narrative erkennen und widerlegen lassen.


Dr. Christian F. Trippe hat viele Jahre als Korrespondent für die Deutsche Welle in Moskau, Kiew und Brüssel gearbeitet. 2024 hat er den Sammelband „Krieg der Narrative. Russland, die Ukraine und der Westen“ mitherausgegeben. Er lebt als freier Autor und Moderator in Berlin.

Kursnummer 26F-V138L
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Politik online: Abschied von den Allerweltsparteien? Die Volksparteien der Mitte
Mo. 20.04.2026 19:00
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Der politische Wettbewerb der Nachkriegszeit und seine zugrunde liegenden gesellschaftlichen Konflikte begünstigten den Aufstieg der Volksparteien. Heute lässt ein neuer Konflikt zwischen universalistischen und partikularistischen Positionen die Voraussetzungen des Aufstiegs der Volksparteien erodieren. In seinem Vortrag beleuchtet Michael Koß den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Konflikten und politischen Parteien bzw. Parteiensystemen. Für die ehemaligen Volksparteien CDU/CSU und SPD gilt das alte Fußballermotto: Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch das Pech dazu.


Prof. Dr. Michael Koß lehrt Politikwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg und bekleidet aktuell eine Gastprofessur an der Harvard University (Cambridge/Mass., USA). Er ist Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW).

Kursnummer 26F-V138C
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Politik online: Ordnung und Chaos: Mit der Informationsflut umgehen und den Durchblick behalten
Do. 23.04.2026 19:00
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Milliarden an Nachrichten werden täglich verschickt und veröffentlicht. Einiges ist wissenswert, anderes belanglos und manches sogar schädlich. Aber was ist eigentlich “wissenswert” und was ist “belanglos”? Und wie können wir Fakes entlarven?


In diesem Workshop erfahren Sie, woher die Journalst/innen des Bayerische Rundfunks ihre Informationen beziehen, wie sie sie bewerten und überprüfen, und nach welchen Kriterien die Themen für Nachrichtensendungen ausgewählt werden.


Dabei schlüpfen Sie auch selbst in die Rolle von Redakteur:innen und stellen eine “Sendung” zusammen. Außerdem üben Sie Informationen zu hinterfragen, um Desinformation zu erkennen.


Judith Schönicke M.A. ist ausgebildete Rundfunkjournalistin. Beim Bayerischen Rundfunk ist sie als Redakteurin bei BR24 Radio/Audio tätig und sowie als Projektleiterin, Dozentin und Mediencoach bei den Medienkompetenzprojekten.

Kursnummer 26F-V138F
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Gebühr: kostenlos
Politik online: Afrikas Rolle in der Welt
Mo. 27.04.2026 19:00
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Von der deutschen, europäischen und westlichen Öffentlichkeit oft kaum wahrgenommen, übernehmen afrikanische Staaten zunehmend eine wichtige Rolle in der internationalen Politik und treten dabei selbstbewusst auf der Weltbühne auf. Immer häufiger gelingt es ihnen, sich auch gegen den Widerstand gewichtiger Staaten durchzusetzen. Deutlich wird dies etwa an ambitionierten Klimazielen und an den hohen Kompensationszahlungen, die afrikanische Staaten fordern und erhalten – schließlich tragen sie einen erheblichen Teil der Lasten des Klimawandels, ohne ihn verursacht zu haben. Doch nicht nur in der Klimapolitik, auch in der internationalen Sicherheits- und Handelspolitik sowie im Bereich der internationalen Justiz wird der wachsende Einfluss afrikanischer Staaten sichtbar. Afrikanische Staaten und die von ihnen gegründete Afrikanische Union sind also keineswegs passive Zuschauer, sondern aktive Gestalter der internationalen Politik. Die Veranstaltung wird dies mit zahlreichen Beispielen veranschaulichen.


Martin Welz ist Professor für Internationale Beziehungen an der Universität der Bundeswehr München. In seiner Forschung und Lehre beschäftigt er sich vor allem mit Politik in Afrika, Afrikas Rolle in der Welt und internationalen Organisationen, insbesondere mit der Afrikanischen Union. Martin Welz hat mehrfach Feldforschung in Äthiopien, Mauritius, Simbabwe, Südafrika, Uganda und den USA durchgeführt. Er ist zudem als Regionalkoordinator für West- und Zentralafrika für den Bertelsmann Transformationsindex tätig.

Kursnummer 26F-V138B
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Politik online: Klimasteuern
Do. 30.04.2026 19:00
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Die Klimakrise prägt bereits heute unseren Alltag: Rekordtemperaturen, Waldbrände, Dürren und Überschwemmungen nehmen zu – Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Wissenschaftler/innen und internationale Organisationen fordern daher seit Jahren eine wirksame Klimapolitik. Ein zentraler Ansatz dabei ist die Bepreisung von Kohlendioxid (CO). Das verteuert fossile Energien, macht klimafreundliche Alternativen attraktiver und schafft Einnahmen für ökologische und soziale Maßnahmen. Doch die CO-Steuer stößt auf Widerstand, da viele Menschen sie als unsozial oder ineffektiv empfinden und der Politik misstrauen. Der Vortrag erklärt die ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekte, zeigt internationale Beispiele und diskutiert Wege, wie Klimasteuern ökologisch wirksam und sozial gerecht gestaltet werden könnten.


Laura Seelkopf ist Professorin für international vergleichende Policy-Forschung am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München. Sie forscht zu Steuer- und Sozialpolitik und berät die Bundesregierung als gewähltes Mitglied des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten.

Kursnummer 26F-V138D
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SEITENWECHSEL: "Mut zum Unmut. Eine Anleitung zur politischen Widerspenstigkeit": Lesung und Diskussion zum Thema Renitenz
Mo. 04.05.2026 19:00
  Bad Reichenhall
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Es gibt eine gute Kraft der Renitenz - die Kunst der Aufmüpfigkeit, des Protests und Widerstands. Das alles ist gerade in Zeiten der Dauerkrisen wichtiger denn je, wenn negative Nachrichten und Resignation alles zu dominieren scheinen. Denn wenn niemand mehr zu widersprechen wagt, alle nur noch hinnehmen, was ihnen vorgesetzt wird, schlittern wir in die nächste Katastrophe. Aber wie wird man richtig renitent? Also nachhaltig aufmüpfig und erfolgreich widerständig? Wie entwickelt man den nötigen langen Atem, ein dickes Fell und das notwendige Herzblut? Wie bleibt man dabei fair und verliert nicht den Spaß am Streit und der Debatte? Das alles lässt sich lernen: Wir müssen nur unsere Gleichgültigkeit ablegen und uns trauen, unbequem zu sein, anzuecken und aufzumucken. Einfach öfter mal "Nein" sagen! im Job, auf der Straße, in der Politik. Fair, nicht fies. Fröhlich statt verbittert.




Wie das geht, das zeigt der Autor Paul Starzmann in seinem neuen Buch "Mut zur Unmut. Eine Anleitung zur politischen Widerspenstigkeit" (Verlag J.H.W. Dietz Nachf.).




Paul Starzmann (*1982 in Bad Reichenhall), Dr. phil., freier Journalist in Berlin, schreibt über deutsche und internationale Politik sowie über Gesellschaftsthemen. Sein Buch "Mut zum Unmut. Eine Anleitung zur politischen Widerspenstigkeit" (Ko-Autor Matthias Meisner) ist eine Mischung aus Sachbuch, Streitschrift und Ratgeber - und richtet sich an alle, die unzufrieden sind mit den Verhältnissen, die aber wissen, dass es besser geht. Er sagt: "Jeder soziale Fortschritt beginnt mit einem Akt der Renitenz."




Stimmen zum Buch:




"Eine gute Erinnerung, dass die demokratische Gesellschaft die Renitenz nicht ihren Feinden überlassen sollte, ist das Buch in jedem Fall." - Gerrit ter Horst, Süddeutsche Zeitung




"Das Buch ist nicht bequem, das muss ich schon sagen. Es zwickt, wenn Meisner und Starzmann selbst dem härtesten Querulantentum noch was Positives abgewinnen. Aber immerhin machen sie es so, dass man es nachvollziehen kann. Und schaffen damit auf jeden Fall auch Verständnis füreinander." - Jochen Müter, Campact e.V.

Kursnummer 26F-V139
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Gebühr: 12,00
Politik online: Ein Gesellschaftsdienst für alle?
Di. 05.05.2026 19:00
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Der Impulsvortrag will die aktuellen Debatten zum Gesellschaftsdienst einordnen, auf Machbarkeit und Wirkung überprüfen sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten skizzieren. Gute Beispiele aus Europa dienen dabei als Leitplanken und Inspiration. Der Vortrag basiert auf den Ergebnissen von zwei wissenschaftlichen Studien zum Thema „Ein Gesellschaftsdienst für alle – zur Machbarkeit in Deutschland und Europa“, die im Jahr 2023 und 2024 von der Hertie-Stiftung herausgegeben wurden. (Link zu den Studien: www.ghst.de/gesellschaftsdienst)


Dr. Rabea Haß ist Co-Autorin der Machbarkeitsstudien "Ein Gesellschaftsdienst für alle", die 2023 und 2024 im Auftrag der Hertie-Stiftung erschienen. Sie hat am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Freiwilligen Wehrdienst promoviert. Zudem hat sie von 2011-2014 an der Hertie School of Governance zu nationalen und internationalen Freiwilligendiensten geforscht.

Kursnummer 26F-V138J
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Gebühr: kostenlos
Politik online: Wie Künstliche Intelligenz unsere Lebens- und Arbeitswelt verändert
Mo. 11.05.2026 19:00
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Ob Videos, Grafiken oder Text -- wir sind schwer beeindruckt von den Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Die Bandbreite der potentiellen Funktionen scheint endlos und immer wieder wird über neue Innovationen berichtet. Welche Chance und Risiken ergeben sich dabei für die Beschäftigung und jeden Einzelnen? Der Vortrag befasst sich mit aktuellen Erkenntnissen über die Auswirkungen der KI auf die Arbeitswelt.


Dr. Michael Stops ist Senior Researcher in der Forschungsgruppe „Berufe in der Transformation“ des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) und im Projekt „ai:conomics“

Kursnummer 26F-V138H
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Gebühr: kostenlos
Politik online: Mut zur Demokatie
Mo. 18.05.2026 19:00
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Weltweit sind demokratische Staaten in der Minderheit, zudem schwinden oder schwächeln viele, stabil geglaubte Demokratien und es entwickeln sich Autokratien. Demokratie ist eine Gesellschaftsform, die immer wieder neu gesichert werden muss. Doch Populismus, Extremismus und demokratiefeindliche Äußerungen und Einstellungen haben auch bei uns zugenommen. Die Veranstaltung widmet sich der grundlegenden Frage, was Demokratie eigentlich ist. Was macht sie so schwierig, wodurch wird sie konkret gefährdet und wie können wir Demokratie verteidigen?


Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, an der Universität Duisburg-Essen tätiger Politologe und Erwachsenenbildner, hat ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen entwickelt. Es ist ein vielfach erprobtes, in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg bekanntes Training gegen Populismus, Diskriminierung und Pauschalverunglimpfung.

Kursnummer 26F-V138N
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Politik online: Vorschläge zum Umgang mit Verschwörungstheorien
Mo. 08.06.2026 19:00
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Verschwörungstheorien erfüllen für diejenigen, die an sie glauben, wichtige identitätsstiftende Funktionen; sie sind aber meist auch als Symptome für reale oder als real empfundene und mitunter durchaus legitime Sorgen, Nöte und Missstände. Entsprechend ist es wenig sinnvoll, wenn im persönlichen Umgang auf Fakten insistiert oder gesamtgesellschaftlich nur die Symptomebene adressiert wird. Der Vortrag wird dagegen Vorschläge für einen zielführenderen Umgang auf unterschiedlichen Ebenen machen.


Michael Butter ist Professor für amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen und ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.  Zu seinen Veröffentlichungen gehören „Nichts ist, wie es scheint“: Über Verschwörungstheorien (Berlin: Suhrkamp, 2018), eine allgemeine Einführung ins Thema, die in mehrere Sprachen übersetzt wurde, und "Die Alarmierten: Was Verschwörungstheorien anrichten" (Berlin: Suhrkamp, 2025).

Kursnummer 26F-V138I
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Gebühr: kostenlos
Politik online: Polen und die PiS – Wirkung und Nachwirkungen einer rechtspopulistischen Regierung
Mo. 15.06.2026 19:00
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Während der letzten Regierung der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) hat Polen eine tiefgreifende politische, institutionelle und gesellschaftliche Umgestaltung durchlaufen.  Eine Verschärfung der gesellschaftlichen Polarisierung sowie eine starke Betonung der nationalen Souveränität trafen auf Protest aber auch Unterstützung im In- und Ausland. Der Vortrag geht der Frage nach, wie die PiS innerhalb kurzer Zeit Rechtsstaat und Demokratie in Polen nachhaltig veränderte und mit welchen Strategien die aktuelle Regierung unter Donald Tusk diesem Erbe begegnet.


Mareike zum Felde ist Chefredakteurin der Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung an der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen. 2025 promovierte sie an der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen zu politischen Eliten und Hochschulpolitik in Polen nach 1989. Zuvor schloss sie den Elitestudiengang Osteuropastudien mit dem Schwerpunkt Vergleich politischer Systeme an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab.

Kursnummer 26F-V138P
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Gebühr: kostenlos
Politik online: Autoritäre Geschlechterpolitik
Mo. 22.06.2026 19:00
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Der Vortrag behandelt das Verhältnis von Geschlechterverhältnissen und Demokratie: Autoritäre und autokratische Regime untergraben Geschlechtergerechtigkeit, wie sie für demokratische Gesellschaften wesentlich ist, indem sie queere Lebensweisen delegitimieren, eine vermeintlich natürliche Geschlechterordnung verfestigen und damit demokratische Errungenschaften unterlaufen. Aktuelle Beispiele aus Ungarn, den USA oder Deutschland zeigen, dass antifeministische Strömungen und Angriffe auf queere Menschen nicht nur verfassungsgemäße Grundrechte verletzen, sondern ein zentrales Instrument zur Normalisierung autoritärer Politik darstellen. Studiendaten bestätigen, dass antifeministische und transfeindliche Einstellungen vor allem im rechten politischen Spektrum verbreitet sind und die Demokratie von innen gefährden.


Franziska Martinsen ist Professorin für Politische Theorie und derzeit Geschäftsführende Direktorin am Institut für Politikwissenschaft der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät, Universität Duisburg-Essen. Zudem ist sie dort Vorstandsvorsitzende des fakultätsübergreifenden Forschungszentrums Centre for Global Cooperation. Sie hat zu vielfältigen Themenstellungen der Radikalen Demokratietheorie, zur kritischen Erweiterung des Menschenrechtsdenkens, zur feministischen Politischen Theorie und zur politikwissenschaftlichen Geschlechterforschung publiziert.

Kursnummer 26F-V138E
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10.03.26 11:35:15