VHS: Demokratische Orte des Lernens
Die Volkshochschulen verstehen sich seit ihrer Gründung als demokratische Orte des sozialen und politischen Lernens. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der politischen Bildung zu, die weder Belehrung noch Parteipolitik verfolgt und die allgemeines Engagement für demokratische Werte, Menschenrechte und gegen Fundamentalismus fördert. In den angebotenen Lernräumen können Utopiefähigkeit und Handlungskompetenzen erfahren und entwickelt werden. Das Programmangebot des Fachbereichs "Politik - Gesellschaft - Umwelt" ist breit angelegt und umfasst sowohl politische, soziale, ökonomische, ökologische, rechtliche als auch geschichtliche, psychologische und pädagogische Themen. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung und Globales Lernen sind wesentliche gesellschaftliche Aufgaben. Die Volkshochschulen halten hier ein breites Angebot zur Information, Diskussion und zum aktiven Handeln vor. Die Veranstaltungen sind geprägt durch offenen Gedankenaustausch zwischen engagierten Menschen, in sachlichen und kontroversen Diskussionen, zur gemeinsamen Erarbeitung von Kenntnissen und Hintergrundinformationen, mit spannenden und kreativen Methoden.
Kurse nach Themen
Die Veranstaltungsreihe in sieben Sitzungen versteht sich als Wiederholung, Fortsetzung, Ergänzung und Erweiterung der Philosophie-Diskurse des vergangenen Sommersemesters, in denen mit Hilfe von Schlüsseltexten Ansätze zu einer Philosophiegeschichte der Antike entwickelt wurden. Das mythische Weltbild Homers stand dabei am Anfang. Den ionischen Naturphilosophen, den "Vorsokratikern", den Sophisten, Platons Ideenlehre, Aristoteles sowie dem Epikureismus und der Stoa galten weitere Betrachtungen.
Im jetzigen Wintersemester kann in Absprache mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern zunächst eine für Neueinsteiger zweckdienliche, für Fortgeschrittene vertiefende Wiederholung dieser Themenbereiche erfolgen, um dann über Mittelalter, Renaissance (Montaigne) und Aufklärung (Leibniz, Immanuel Kant) zu den großen philosophischen Entwürfen des 19. (Fichte, Hegel, Schopenhauer, Nietzsche u.a.) und 20. Jahrhunderts (Heidegger, Sartre, Camus) voranzuschreiten.
Im Dialog mit den Kursteilnehmern und -teilnehmerinnen soll zu einem tieferen Verständnis der Texte vorgedrungen werden, die dadurch auf ihren Gegenwartsbezug hin befragt werden.
Jede Sitzung ist in sich thematisch abgeschlossen.
Interessierte Neueinsteiger sind herzlich willkommen.
Kurstermine: 01.10./22.10./12.11./26.11./10.12.2026, 14.01./28.01.2027
Hinweis: Die angemeldeten Teilnehmer treffen sich am ersten Kursabend um 18.25 Uhr am Haupteingang des Karlsgymnasiums.
Sicherheit und Datenschutz im Netz sind oberstes Gebot. Wie Sie selber dazu beitragen können, Ihre Daten zu schützen und Risiken im Netz zu vermeiden, lernen Sie in diesem Kurs.
Lernen Sie mehr über Einkaufen im Netz, Abzockmaschen und Ihre Rechte als Verbraucher. Wir sprechen über Verletzung von Urheberrechten im Internet, über sichere Passwörter und den Schutz mobiler Endgeräte. In diesem Kurs geht es außerdem um die Debatte rund um den Datenschutz, Datensammler, Datenspuren im Internet, digitales Erbe, Datenmissbrauch, Datensparsamkeit.
Ein Muss für jeden, der im Internet unterwegs ist.
Wahlergebnisse und aktuelle Umfragen machen es sichtbar: Krisen verunsichern. Während das Vertrauen in die gemäßigten Parteien sinkt, erhalten antipluralistische Kräfte deutlichen Zulauf. Das ist nicht allein die Schuld der digitalen Netzwerke, aber diese erleichtern das Geschäft der Krisenprofiteure.
Im Vortrag werden die Ursachen für den Vertrauensverlust analysiert und aufgezeigt, warum nicht nur die gemäßigten Parteien sowie die klassischen Medien, sondern immer mehr auch unser demokratischer Verfassungsstaat unter Druck geraten. Es geht um die Auswirkungen der sog. „Brandmauer“ und um die Frage, wie wir unseren demokratischen Verfassungsstaat vor einem Abgleiten in ein System des sog. „sanften Autoritarismus“ schützen können.
Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing und (beurlaubte) Professorin für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr München, ist einem breiteren Publikum als „Stammgast“ beim Sonntags-Stammtisch im Bayerischen Rundfunk bekannt.
Die Flut an kostenlosen Formularen für Patientenverfügungen wird immer größer und verwirrender. In meiner Patientenverfügung lege ich jetzt schon fest, wie ich einmal sterben möchte, aber was hat das Schicksal für mich vorgesehen? Es braucht Zeit und einen geschützten Raum, um zusammen mit einem Arzt über die eigenen Ängste oder Vorbehalte zu sprechen. Wer garantiert mir mein selbstbestimmtes Sterben in Würde? In erster Linie meine Patientenverfügung - aber vor allem auch mein Bevollmächtigter, der meine Vorstellung von einem Sterben in Würde kennen und durchsetzen muss. Nehmen Sie sich einen Tag Zeit, um auf der mystischen Fraueninsel im Kloster in Ruhe über diese existentiellen Fragen nachzudenken. Frau Dr. Birgit Krause-Michel, Palliativmedizinerin, Psychotherapeutin, Ethikberaterin,Trauerbegleiterin und Clownin wird mit Ihnen und Ihrem Bevollmächtigten eine Patientenverfügung erstellen, mit der Sie Ihr Recht auf Leben und Sterben in Würde durchsetzen können! Treffpunkt 09.30 Uhr an der Klosterpforte.
Mittagspause von 12.30 bis 13.30 Uhr mit eigener Verpflegung. HINWEIS: Die Kosten der Überfahrt sind nicht in den Kursgebühren enthalten!
Kursort: Abtei Frauenwörth, Frauenchiemsee Nr. 50
Für alle, die schon öfters in Salzburg waren, führt Sie diese Führung zu “verborgenen” Plätzen, die manchmal so gar nicht verborgen sind. Auch an bekannte Plätze, an denen man unbekannte Geschichten erzählt bekommt, werden Teil dieses Nachmittags sein. Eine Möglichkeit, Salzburg wieder ein Stückchen näher kennen zu lernen. Auf jeden Fall werden Sie das eine oder andere Neue erfahren und dort hinkommen, wo der Großteil der Salzburgbesucher nicht hinkommt.
Die Führung findet bei (fast) jedem Wetter statt.
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Treffpunkt: Eingang Schloss Mirabell auf Seite Mirabellplatz, mit eigener Anfahrt
Anmeldeschluss: 09.10.2026.
Leitung: Susanna Ihninger-Lehnfeld BA, Austria Guide
Der Klimawandel, absehbar knapper werdende Ressourcen, politische Handlungsfähigkeit, Sinnkrisen sowie die Digitalisierung lassen das industrielle Wohlstandsmodell erodieren. Folglich sind die Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Demnach wäre ein prägnanter Rückbau industrieller und globaler Produktionsketten vonnöten. Suffizienz, moderne Subsistenz und Regionalversorgung wären entscheidende Gestaltungsoptionen. Zudem wäre das Leben in einer Postwachstumsökonomie sesshafter, also an kerosinfreiem Glück orientiert.
Niko Paech studierte Volkswirtschaftslehre, promovierte 1993, habilitierte sich 2005, lehrt derzeit als außerplanmäßiger Professor an der Universität Siegen im Bereich Plurale Ökonomik. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen insbesondere Klimaschutz, Produktionswirtschaft, nachhaltiger Konsum, Ökologische Ökonomik, Sustainable Supply Chain Management, Innovationsmanagement und Postwachstumsökonomik.
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur.
In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte.
Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet.
Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel.
Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zeruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent.
Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.
Erdöl und Erdgas dienen seit Jahrzehnten und bis heute in großem Maße weltweit als Energieträger und Rohstoffe für die chemische Industrie und bleiben zentral für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität.
Trotz des steigenden Angebots an alternativer Energie vieler Bereiche können wir nicht auf chemische Energieträger verzichten.
Und für Kunststoffe und andere Produkte der chemischen Industrie brauchen wir weiterhin Kohlenstoffquellen.
Wie können wir dennoch langfristig unsere Rohstoffbasis diversifizieren und technologische Führungsfähigkeit sichern?
Die Nutzung von Kohlendioxid und Methan bietet Möglichkeiten, Kohlenstoff effizient im Kreislauf zu führen und gleichzeitig neue industrielle Wertschöpfungsketten zu erschließen.
Wie kann das konkret funktionieren? Welche Forschungsansätze sind vielversprechend, und wo stehen wir mit der technologischen Entwicklung? Wie lässt sich der Transfer von der Grundlagenforschung in die Anwendung beschleunigen? Die Integration von Katalyse, KI-gestützter Werkstoffforschung und skalierbarer Ingenieurtechnik sind vielversprechende Ansätze in diesem Bereich.
Claus Daniel leitet das Advanced Energy Technologies Directorate am Argonne National Laboratory und hat eine Joint-Position an der University of Chicago Pritzker School of Molecular Engineering.
Er promovierte in Materialwissenschaften an der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Metallforschung Stuttgart.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
In diesem Kurs geht es um intelligente Endgeräte und Vernetzung, gläserne Verbraucher, Big Data und das Thema Künstliche Intelligenz.
Mit großen Schritten entwickelt sich das Internet. Heute nennt man das Internet Web 3.0. Wie wir damit umgehen und wie wir Künstliche Intelligenz benutzen, lernen Sie in diesem Kurs an vielen interessanten Beispielen wie Chat GPT, dem allseits vernetzten Auto von morgen, oder dem „Ambient Assisted Living“, zu Deutsch: altersgerechte Assistenzsysteme.
Wir besuchen einen Kramperl-Schnitzer in seiner Werkstatt und schauen ihm über die Schulter: Wie entsteht eine echte Kramperl-Loavn? Woher nimmt der Schnitzer seine Ideen für die verschiedenen Loavn und wie lange braucht er dafür? Richard Kranawetvogl zeigt einzelne Arbeitsschritte bis hin zu einer fertigen Loavn, erzählt aus seinem Alltag als Schnitzer und erklärt Wissenswertes rund ums Brauchtum an den Nikolaustagen.
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten.
Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.
Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben.
Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.
Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin.
Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.
Sie wollen einen bunten, pflegeleichten Garten voller Leben? Dann ist der Naturgarten genau das Richtige für Sie: Wertvoller Lebensraum für unsere heimische Tierwelt, eine bunte Vielfalt an heimischen Pflanzen und trotzdem weniger Arbeit für Sie - eine Oase für Mensch und Natur! Im Workshop lernen Sie zum einen die vielfältigen Möglichkeiten des Naturgartens kennen und zum anderen, wie Sie dies gestalterisch in Ihrem Garten umsetzen. Bitte mitbringen: Grundrissplan (Garten), Zeichenmaterial (Bleistift, Buntstifte, Lineal, etc.), Papier, Fotos vom Garten.
Ist meine Patientenverfügung zusammen mit der Vorsorgevollmacht der Garant, dass ich nach meinem Willen in Würde sterben darf? Tipps und Tricks bei der Gestaltung einer konkreten Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Frau Dr. Birgit Krause-Michel, Ärztin für Palliativmedizin, Psychotherapie und Trauerbegleiterin, aber auch Vorsitzende der außerklinischen Ethikberatung, versucht Ihre Ängste zu verstehen und zu entkräften. Trauen Sie sich zu fragen! Eine Rechtsberatung findet nicht statt.
Individualismus und Identität in der modernen Demokratie. Eine zeithistorische Betrachtung
Die beschleunigte Herauslösung des Einzelnen aus traditionellen Bindungen ist ebenso ein Kennzeichen unserer Zeit wie die gesteigerte Bedeutung sozialer und kultureller Identitäten. Beide Prozesse führen zu verstärkter Verrechtlichung und erschweren die politische Willensbildung. Folgen sind unter anderem politischer Vertrauensverlust und antiparlamentarische Tendenzen, die zwar aus der Geschichte bekannt sind, aber neue Gefährdungspotentiale erzeugen. Der Vortrag untersucht diesen Zusammenhang aus einer historischen Perspektive.
Der Großteil unserer Debatten über Migration aus Afrika setzt beim Ankommen in Europa an, obwohl die entscheidenden Weichen viel früher gestellt werden. Der Vortrag zeigt, wie Krisen und Zukunftserwartungen, wirtschaftliche Perspektiven, soziale Netzwerke, Information, Risiken und rechtliche Hürden zusammenwirken und warum Binnenmigration meist wichtiger ist, als es der europäische Blick vermuten lässt. Abschließend geht es darum, welche Schlussfolgerungen sich daraus für die deutsche und europäische Migrations- und Entwicklungspolitik ergeben.
Prof. Dr. Tobias Heidland ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Uni Kiel und Leiter des Forschungszentrums „Internationale Entwicklung“ am Kiel Institut für Weltwirtschaft. Er forscht zu Migration, globalen Kapitalströmen und wirtschaftlicher Entwicklung, insbesondere in Afrika, berät die Politik zu entwicklungsökonomischen und migrationspolitischen Fragen und tritt zu diesen Themen auch medial auf.
Unsere Gesundheitsversorgung wird zunehmend digital. In diesem Kurs wollen wir Sie durch die Digitalisierung des Gesundheitswesens begleiten und Ihnen einen Überblick über aktuelle und künftige digitale Anwendungen geben. Wir diskutieren die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept und Apps auf Rezept. Viele Menschen nutzen in ihrem Alltag mittlerweile sogenannte Wearables, die Körperfunktionen messen, oder Gesundheits-Apps und Onlinesprechstunden bei Ärzten. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet neue Chancen, stellt aber auch Patienten und die Ärzteschaft vor große Herausforderungen
Viele Kriege und Konflikte werden religiös gerechtfertigt bzw. von Religionsführern verursacht. Sind Religionen vielleicht generell gefährlich? Steht Religion der Entwicklung des Menschen im Weg? Forciert sie vielleicht sogar Unfreiheit und Unterdrückung? Ist sie "Opium fürs Volk"?
Diskutieren Sie mit!
Die brasilianische Regierung strebt eine Weltordnung an, die sich auf das Völkerrecht stützt und Multipolarität mit starkem Multilateralismus verbindet. Im Einklang damit verweigert sich das südamerikanische Land Blockbildungen, engagiert sich im System der Vereinten Nationen und beteiligt sich an minilateralen Foren wie BRICS+. Der Vortrag behandelt die Rolle dieser Staatengruppe in den internationalen Beziehungen Brasiliens sowie die Widersprüche und Herausforderungen, die sich aus den außenpolitischen Prioritäten des Landes in einer geopolitisierten Welt ergeben.
Dr. Claudia Zilla ist Politikwissenschaftlerin und Senior Fellow bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin. Seit 2005 ist sie Mitglied der SWP-Forschungsgruppe Amerika, deren Leitung sie von 2012 bis 2019 innehatte. In den Jahren 2014/2015 war sie Fritz-Thyssen-Fellow am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University in Cambridge, Massachusetts. Sie studierte und promovierte an der Universität Heidelberg. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt regional auf Lateinamerika, insbesondere Südamerika, sowie auf den deutsch- bzw. europäisch-lateinamerikanischen Beziehungen.
Heute nehme ich mir Zeit für mich! Und welcher Ort könnte besser geeignet sein als die
wundervolle Fraueninsel, auf der wir uns inspiriert und geborgen fühlen, uns stärken, die Seele
baumeln lassen, kurz: Me-Time genießen. Sich selbst wie eine Kostbarkeit behandeln macht stark.
In lockerer Atmosphäre üben wir ein liebevolles JA zu uns selbst, schaffen Spielräume und Auszeiten.
Was haben wir das letzte Mal „zum ersten Mal“ gemacht? Glück braucht Mut: Gesunde Grenzen
setzen, sich selbst stärken, charmant „Nein“ sagen, Stolpersteine aus dem Weg räumen und dem
inneren Kritiker namens Perfektionismus widerstehen.
Freuen Sie sich auf spielerische Methoden, der Kurs ist besonders geeignet für die Schüchternen unter
uns, gerne Schreibzeug mitbringen.
Kursinhalte
- Werte und Selbstwert
- das Sandwich-Modell
- Auszeit im Alltag
- positive Psychologie
- Grenzen charmant verteidigen
- ein kleines Rollenspiel
- den inneren Kritiker zähmen
- meine Kraftquellen
Termin: Samstag, 24. Oktober 2026, 09.30 -16.30 Uhr, Mittagspause mit eigener Verpflegung.
Rauminfo an der Klosterpforte: HINWEIS: Die Kosten der Überfahrt sind nicht in den Kursgebühren enthalten! Schiff 09.00 Uhr ab Prien-Stock (ohne Gewähr).
Kursort: Abtei der Benediktinerinnen Frauenwörth im Chiemsee, Frauenchiemsee 50, 83256 Frauenchiemsee.
Wer kenn nicht die berühmten Männer: Wolfgang Amadé Mozart, Herbert von Karajan oder Paracelsus, die alle mit Salzburg zu tun hatten. Aber wie schaut es aus mit Maria Theresia Hagenauer, Rosa Kerschbaumer-Putjata oder Marie Mösner? Diese Damen stehen meist im Schatten der berühmteren Männer, obwohl ihre Lebensgeschichten mindestens genauso spannend sind. Lassen sie uns die Frauen in der Geschichte vor den Vorhang holen, wo sie sich oft verstecken – Sie werden erstaunt sein!
Dauer: ca. 2 - 2,5 Stunden
Treffpunkt: Eingang Schloss Mirabell auf Seite Mirabellplatz, mit eigener Anfahrt
Anmeldeschluss: 20.10.2026.
Leitung: Susanna Ihninger-Lehnfeld BA, Austria Guide
Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte.
Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag.
Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene.
Im Altertum ging man mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert.
Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben.
Er lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda-Henkel-Stiftung statt.
Aktuelle Informationen zur "erlaubten Sterbehilfe". Absicherung meines Willens am Lebensende durch die Rote Hand und die ambulante Ethikberatung. Frau Dr. Birgit Krause-Michel, Ärztin für Palliativmedizin, Psychotherapie und Trauerbegleiterin, aber auch Vorsitzende der außerklinischen Ethikberatung, versucht Ihre Ängste zu verstehen und zu entkräften. Trauen Sie sich zu fragen! Eine Rechtsberatung findet nicht statt.
Im Verlauf der Pandemie und anhaltender Krisenerfahrungen hat sich das politische Vertrauen in Deutschland stark verändert. Welche gesellschaftlichen Gruppen waren hier besonders betroffen? Wie hängt dies mit der Verbreitung von Verschwörungserzählungen zusammen? Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen bis heute? Weshalb ist politisches Vertrauen für gesellschaftlichen Zusammenhalt wichtig?
Dr. Steffen Wamsler ist Politikwissenschaftler und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator des Projekts „Politische Einstellungen und politische Partizipation in Folge der Covid-19 Pandemie“ am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe in Bamberg. Das Projekt befasst sich mit Veränderungen z.B. im politischen und sozialen Vertrauen, Verschwörungsgläubigkeit oder politischer Selbstwirksamkeit im Rahmen der Pandemie und zusammenhängender sozialer Ungleichheiten. Neben diesen Themen forscht Steffen Wamsler auch zu Populismus, Emotionen in der Politik und Einstellungen zur Demokratie.
In diesem Kurs lernen Sie Techniken zur Ideenfindung - ob beruflich oder privat. Sie lernen, mal ganz anders an eine Sache oder an eine Idee heranzugehen. Das Ziel des Seminars ist es, eine Verbindung zwischen vorhandenem Wissen und neuen Ideen zu schaffen und mit Hilfe von Kreativität-Techniken ein stetig wachsendes Ideen-Netz zu knüpfen. Ebenso fördert das Seminar gehirn-gerechtes 'out-of-the-box' Denken. Bitte bringen Sie etwas zu schreiben mit. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Wie kann Schule demokratische Werte in einer religiös vielfältigen Gesellschaft vermitteln? Der Vortrag stellt interreligiöse Demokratiebildung als pädagogischen Ansatz an Schulen vor, der religiöse Vielfalt als Ressource für demokratisches Lernen nutzt und Dialog-, Urteils- sowie Partizipationskompetenzen fördert. Dieser praxisorientierte Zugang wird durch eine religionswissenschaftliche Einordnung des Verhältnisses von Religion und Politik ergänzt – historisch wie aktuell. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten und lädt zum Ausprobieren, Nachdenken, Mitdiskutieren und Perspektivwechsel ein.
Dr. Sabine Exner-Krikorian hat Religions- und Kulturwissenschaft an der LMU München sowie an der Rothberg International School der Hebrew University Jerusalem studiert. Nach ihrer Tätigkeit als Projektmanagerin im Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionswissenschaft an der LMU München. Seit 2018 ist sie bei der Eugen-Biser-Stiftung tätig und leitet dort den Programmbereich Interreligiöse Demokratiebildung.
Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil von Alltag, Arbeitswelt und Schule. KI kann uns bei komplexen Aufgaben unterstützen, von Routinetätigkeiten entlasten und Lernprozesse gezielt begleiten.
Gleichzeitig birgt eine Überdelegation kognitiver Aufgaben an KI das Risiko, dass wesentliche Kompetenzen verloren gehen oder gar nicht erst erworben werden.
Der Vortrag zeigt auf, wie KI-Systeme und deren Nutzung gestaltet werden können, um Kompetenzverlust entgegenzuwirken.
Ute Schmid ist Mitglied im Direktorium und im Geschäftsleitenden Ausschuss des bidt. Sie ist Professorin für Kognitive Systeme an der Universität Bamberg und lehrt und forscht seit vielen Jahren im Bereich Künstliche Intelligenz mit Fokus auf menschenähnliches maschinelles Lernen und Methoden für interaktives und erklärendes Lernen. Ute Schmid ist Mitglied im Bayerischen KI-Rat und EurAI Fellow.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) statt.
Diese Führung durch die Salzburger Festspielhäuser bietet spannende Einblicke in die weltberühmten Spielstätten der Salzburger Festspiele. Während der etwa einstündigen Besichtigung entdecken die Teilnehmer die Foyers und Zuschauerräume des Großen Festspielhauses, des Hauses für Mozart sowie der Felsenreitschule. Zudem kann – je nach aktuellem Spiel- und Probenbetrieb – mindestens eine Bühne oder Hinterbühne besichtigt werden. Da die Festspielhäuser aktiv für Opern, Konzerte und Veranstaltungen genutzt werden, sind kurzfristige Änderungen im Ablauf möglich. Treffpunkt: Salzburger Festspiele Shop (Säule mit Maske, Gittertor), Hofstallgasse 1, 5020 Salzburg. Anmeldeschluss: 09.10.26!
Jede Bürgerin, jeder Bürger spürt die Veränderungen durch den Klimawandel. Extreme Wetterereignisse nehmen zu, sei es Hitzesommer, Starkregen oder Überschwemmungen. Der Vortrag gibt Tipps, wie Sie Ihr Wohnhaus mit geeigneten baulichen Maßnahmen an das Klima anpassen können, um Gebäudeschäden zu vermeiden.
Zielgruppe: Interessierte und/oder betroffene Hauseigentümer, keine Vorkenntnisse erforderlich
Der Vortrag findet in Kooperation mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern statt.
Referentin: Dipl.-Ing. (FH) Architektin Gisela Kienzle, Energieberaterin für die Verbraucherzentrale Bayern e.V.
Der Link zum Vortrag wird nach der Anmeldung zugeschickt. Bitte beachten Sie, dass der Zugang zum virtuellen Raum der Veranstaltung erst möglich ist, nachdem die Anmeldung über das Anmeldeformular der Verbraucherzentrale in Edudip erfolgt ist.
Nach Grönland zu reisen heisst, Erfahrungen zu sammeln. Grönland bringt jeden Menschen ans Limit. Sobald man Grönland verlässt, wächst die Sehnsucht nach der Rückkehr dorthin. Dennis Hartke war 10 Jahre Extremreiseleiter im Nordland. Seine Laufbahn begann an der rauen Ostküste Grönlands. Sein bebilderter Vortrag nimmt uns mit in eine von Stille, Eis und Bären dominierte Region am Rande der Welt. Begegnungen mit den Inuit, Tupfer von bunten Blumen, verlassene Militärbasen, Grenzerfahrungen in vereisten Fjorden, Einsamkeit und das tägliche Leben fernab jeglicher Zivilisation sind die Inhalte eines emotional geladenen Reiseberichts aus tiefem Herzen durch vollkommene Verbundenheit mit einem vereisten Land.
Vvk: 16 € AK: 19 €
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Veränderungen wahrnehmen und wie unterschiedliche Gruppen auf sozialen Wandel reagieren.
Es soll gezeigt werden, dass ein Teil unserer gegenwärtigen Konflikte mit der starken Dynamisierung der Gesellschaft zu tun haben.
Es wird auch diskutiert, wie sich Kontinuitätsbedürfnisse und Veränderungsanforderungen miteinander kombinieren lassen.
Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen.
2021 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher Ungleich Vereint. Warum der Osten anders bleibt (2024) sowie die gemeinsam mit Thomas Lux und Linus Westheuser verfasste Studie Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft (2023) standen monatelang auf der Sachbuch-Bestenliste und auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Für Ungleich Vereint erhielt er außerdem den Bayrischen Buchpreis 2024 und stand auf der Shortlist für den Sachbuchpreis des Norddeutschen Rundfunks.
Wir machen uns auf eine Rundreise durch die Eurolinguistik, jene Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten unter den Sprachen Europas sucht.
Wir durchstreifen die Gebiete Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Schreibung und Kommunikationsgepflogenheiten.
Wie drückt sich die europäische Sichtweise im Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben die Europäer gerne Wörter übernommen?
Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und Schreibkonventionen gibt es? Welche Gepflogenheiten gibt es beim Austausch miteinander?
Und: auf welche Kuriositäten stoßen wir?
Joachim Grzega ist einer der führenden Eurolinguisten.
Er leitet an der VHS Donauwörth den Projektbereich “Innovative Europäische Sprachlehre (InES)” und lehrt an der Universität Eichstätt.
"Gibt es einen Trumpismus ohne Trump?
Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln?
Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus?
Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA."
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Immer wieder gerät der Iran in die Schlagzeilen, durch sein Atomprogramm, die Unterstützung terroristischer Gruppen oder die gewaltsame Unterdrückung jeglichen Widerstands im eigenen Land – und in letzter Zeit auch durch kriegerische Auseinandersetzungen mit Israel und den USA. Dieser Vortrag konzentriert sich auf das politische und rechtliche System der Islamischen Republik und die Verletzung der Menschenrechte im Land sowie die Personengruppen, die besonders davon betroffen sind. Im besonderen Fokus: die Unterdrückung von Frauen und Minderheiten, politische Haft und Folter und die Anwendung der Todesstrafe.
Der Referent, Dieter Karg, ist Sprecher der Iran-Koordinationsgruppe von Amnesty International Deutschland. Die Gruppe ist das Bindeglied zwischen Amnestys Ermittlungsabteilung in London und den lokalen Amnesty-Gruppen, unterstützt sie bei ihren Aktionen, leitet Informationen weiter und beantwortet Anfragen von Medien. Dieter Karg ist Lehrer und Übersetzer im Ruhestand, wohnt in Leipzig, ist verheiratet mit einer Iranerin und hat zwei Kinder.
Die Biologie definiert die Zelle als kleinste Einheit des Lebens. Aber selbst die einfachsten Zellen auf der Erde sind unglaublich komplex, so dass es praktisch unmöglich ist, sie in ihrer Gesamtheit zu verstehen.
Auch haben wir noch immer keine Kenntnis davon, wie die erste Zelle überhaupt entstanden sein könnte.
Aus diesem Grund versuchen wir, wesentliche Prozesse des Lebens aus einfachen biologischen Bausteinen nachzubilden, um eine Vorstellung von den physikalischen und chemischen Bedingungen zu bekommen, die notwendig sind, damit aus einem chemischen System ein biologisches System wird.
Dazu verwenden wir den Ansatz der Synthetischen Biologie, der zelluläre Systeme in einzelne Funktionsmodule zerlegt, die unabhängig voneinander untersucht werden können.
Von besonderem Interesse für uns ist die Funktion der Zellteilung.
Derzeit wird versucht, ein möglichst einfaches molekulares System aufzubauen, das in der Lage ist, sogenannte Membranvesikel, die einfachsten Modelle von Zellhüllen, autonom in zwei Tochterzellen zu teilen. Zu diesem Zweck verwenden wir einige Proteinsysteme aus E. coli-Bakterien.
Petra Schwille studierte Physik und Philosophie und promovierte 1996 an der TU Braunschweig mit einer Dissertation am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen, bei Nobelpreisträger Manfred Eigen. Im Jahr 2002 nahm sie einen Ruf auf eine Professur für Biophysik am neu gegründeten BIOTEC-Zentrum der TU Dresden an. Seit 2012 ist sie Leiterin der Abteilung Zelluläre und Molekulare Biophysik am MPI für Biochemie und Honorarprofessorin für Physik an der LMU München. Sie ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Desinformation, also bewusst gestreute Falschbehauptungen, gibt es seit Beginn der Menschheitsgeschichte. In einer globalisierten und digitalisierten Welt erreichen die Quantität und die technischen Möglichkeiten aber ganz neue Level. Die rasanten Entwicklungen im Bereich der KI eröffnen nochmal ein weiteres Feld. In diesem Vortrag werden wir uns mit den verschiedenen Kategorien von Desinformation beschäftigen, zum Beispiel irreführende Kontexte oder KI-generiertes Bildmaterial. Außerdem klären wir, warum jeder von uns auf Falschbehauptungen hereinfällt und wie wir uns dagegen besser wappnen können. Verschiedene einfache Strategien und (digitale) Techniken reichen aber schon in vielen Fällen aus, um Desinformation zu erkennen oder einzuordnen. Deswegen werden wir einige wichtige Medien- und Quellenkompetenzen besprechen.
Fabian Dilger arbeite seit 2013 als Journalist im Online-, Print- und Audio-Bereich, speziell im Bereich Fact-Checking und Desinformation. Er ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule und arbeitet seit 2021 u.a. für das Fact-Checking Format des Bayerischen Rundfunks, den #Faktenfuchs. Für den Podcast „Der erste Tag der AfD" wurde er mit dem Otto-Brenner-Preis ausgezeichnet (Team-Auszeichnung). Als Trainer im Bereich Fact-Checking und Desinformation bildet er sowohl Schüler, Erwachsene als auch Journalisten selbst in diesem Bereich weiter. Er hält regelmäßig Vorträge, Workshops oder Kurse für die Erwachsenenbildung, den Schul- oder Universitätsunterricht oder die Lehrerfortbildung.
Die Österreicherin Lise Meitner (1878-1968) zählt zu den ersten Frauen, die an der Wiener Universität in Physik promovierten. Sie galt als führende Forscherin auf dem Gebiet der Radioaktivität, arbeitete eng mit Otto Hahn zusammen und lieferte gemeinsam mit ihrem Neffen Otto Frisch die theoretische Erklärung der 1938 von Hahn und Fritz Strassmann durchgeführten Kernspaltung. Der Vortrag skizziert Meitners Biographie und zeigt, welchen wissenschaftlichen Anteil sie an der Kernspaltung hatte.
Schon seit dem Jahr 1390, und damit durch die älteste schriftliche Erdbebenmeldung in Bayern, ist Bad Reichenhall bekannt für zum Teil spürbare Erdbeben. Wurde früher davon ausgegangen, dass es sich dabei um Einsturzbeben infolge der natürlichen und industriellen Salzauslaugung handelt, kommt seit den 1980iger Jahren dem Grundwassereintrag im und um den Hochstaufen immer mehr Bedeutung bei der wissenschaftlichen Erklärung des Phänomens "Schwarmbeben in Bad Reichenhall" zu. Im Vortrag wird nach einem kurzen seismologischen Streifzug von Norden nach Süden Bayerns und der möglichen Ursachen der Erdbeben das Hauptaugenmerk auf der wissenschaftlichen Untersuchung der Erdbeben im Raum Bad Reichenhall liegen und mögliche Auswirkungen dieser Beben auf Natur und Mensch besprochen.
Oft sind wir glücklich und merken es nicht! Im inspirierenden Ambiente der Abtei auf der Klosterinsel Frauenchiemsee dürfen wir einmal entspannt unser Leben, Lieben und Arbeiten betrachten. Und möglicherweise erkennen: Perfektionismus ist schwer zu erreichen und nicht wirklich beglückend. Machen wir es uns leicht! Erfrischen wir unsere Seele! Dabei zähmen wir die innere Stimme, die gerne mal abwertet, schmälert, entkräftet, tadelt, be- und verurteilt. Verwandeln wir sie, wird sie zum freundlichen Begleiter.
In heiterer Atmosphäre üben wir ein herzliches NEIN zur rechten Zeit. Wir lösen Leinen, erleichtern unseren Rucksack, kommen an. Der Kurs hat keinerlei therapeutischen Hintergrund.
Termin: Samstag, 14. November 2026, 09.30 -16.30 Uhr, Mittagspause mit eigener Verpflegung.
Rauminfo an der Klosterpforte: HINWEIS: Die Kosten der Überfahrt sind nicht in den Kursgebühren enthalten! Schiff 09.00 Uhr ab Prien-Stock (ohne Gewähr).
Kursort: Abtei der Benediktinerinnen Frauenwörth im Chiemsee, Frauenchiemsee 50, 83256 Frauenchiemsee.
Schätzungen zufolge ist in 80 % der Wohnhäuser die Heizung nicht richtig eingestellt. Das kostet unnötig Energie. Erste kleine Verbesserungen kann jeder selbst erledigen. Sinnvoll kann es auch sein, einen Installateur zu beauftragen und von ihm Ventile, Regler und Thermostate der Heizungsanlage einstellen zu lassen. Im Vortrag erfahren Sie, welche Schritte Sie konkret unternehmen können, um Ihre Heizkosten zu senken.
Zielgruppe: Mieter und Eigentümer
Der Vortrag findet in Kooperation mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern statt.
Referent: Rainer Moll, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern e.V. und eza! Energie- und Umweltzentrum Allgäu
Der Link zum Vortrag wird nach der Anmeldung zugeschickt. Bitte beachten Sie, dass der Zugang zum virtuellen Raum der Veranstaltung erst möglich ist, nachdem die Anmeldung über das Anmeldeformular der Verbraucherzentrale in Edudip erfolgt ist.
Trauer ist ein natürliche Reaktion auf den Verlust eines geliebten Menschen, aber auch der psycho-sozialen Sicherheit durch Trennung, Migration oder Verlust des Arbeitsplatzes. Wie man trauert, ist nicht vorherzusehen, aber hinderlich ist sicherlich ein Umfeld, das oftmals genau weiß, wie und wann man mit der "Trauerarbeit" fertig sein muss. Es wird Zeit mit diesen Mythen aufzuhören..
Frau Dr.Birgit Krause-Michel ist Palliativmedizinerin,Psychotherapeutin, aber auch Trauerberaterin. In dem Vortrag versucht sie mit Mythen aufzuräumen, die eine Trauerarbeit nur erschweren.
