Die Vielfalt der Partizipationsmöglichkeiten in unserer Demokratie ist groß und manchmal unübersichtlich. Der Politik- und Verwaltungswissenschaftler Daniel Oppold beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit Bürgerbeteiligung. Als Referent der Servicestelle Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg, berät er Kommunen und andere Behörden rund um das Thema. In dieser Veranstaltung wird er verschiedene Blickwinkel auf Bürgerbeteiligung ausleuchten und aus der Praxis berichten.
Mo, 19.01.2026
19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Daniel Oppold (Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung Baden-Württemberg)
Ab 2010 brachten Proteste und Aufstände in Tunesien die Bevölkerung dazu, Diktaturen in Ländern wie Tunesien, Libyen und Ägypten zu stürzen. Während in Syrien ein langwieriger und blutiger Bürgerkrieg ausbrach, der von einer Vielzahl von Akteuren geprägt war, stellt sich die Frage nach den Entwicklungen in den betroffenen Ländern des „Arabischen Frühlings“.
In dieser Veranstaltung werden wir untersuchen:
- Entwicklungen nach den Aufständen: Wie haben sich die ausgewählten Länder seit den Ereignissen verändert?
- Gesellschaftliche und politische Folgen: Welche Auswirkungen sind bis heute spürbar und wie haben sie die jeweiligen Gesellschaften geprägt?
Seien Sie Teil der Diskussion und erfahren Sie mehr über die komplexen Nachwirkungen des Arabischen Frühlings!
Der Krieg in der Ukraine, der im Februar 2022 begann, dauert mit unverminderter Härte an und birgt weiterhin ein erhebliches Eskalationspotenzial. Seit Beginn des Konflikts gab es jedoch auch mehrere Vermittlungsversuche von unterschiedlichen Akteuren.
In dieser Veranstaltung werden wir folgende Aspekte beleuchten:
- Vermittlungsbemühungen: Welche Vorschläge wurden seit 2022 zur Beilegung des Konflikts unterbreitet?
- Aktuelle Friedenschancen: Wie stehen die Chancen auf Frieden in der gegenwärtigen Situation?
- Zukünftige Friedensordnung: Welche Möglichkeiten gibt es für eine künftige Friedensordnung in der Region?
Seien Sie Teil der Diskussion und erfahren Sie mehr über die komplexen Dynamiken des Ukraine-Kriegs und die Perspektiven für eine friedliche Lösung!
Die Klimakrise prägt bereits heute unseren Alltag: Rekordtemperaturen, Waldbrände, Dürren und Überschwemmungen nehmen zu – Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Wissenschaftler/innen und internationale Organisationen fordern daher seit Jahren eine wirksame Klimapolitik. Ein zentraler Ansatz dabei ist die Bepreisung von Kohlendioxid (CO₂). Das verteuert fossile Energien, macht klimafreundliche Alternativen attraktiver und schafft Einnahmen für ökologische und soziale Maßnahmen. Doch die CO₂-Steuer stößt auf Widerstand, da viele Menschen sie als unsozial oder ineffektiv empfinden und der Politik misstrauen. Der Vortrag erklärt die ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekte, zeigt internationale Beispiele und diskutiert Wege, wie Klimasteuern ökologisch wirksam und sozial gerecht gestaltet werden könnten.
Laura Seelkopf ist Professorin für international vergleichende Policy-Forschung am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München. Sie forscht zu Steuer- und Sozialpolitik und berät die Bundesregierung als gewähltes Mitglied des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten.
