VHS: Demokratische Orte des Lernens
Die Volkshochschulen verstehen sich seit ihrer Gründung als demokratische Orte des sozialen und politischen Lernens. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der politischen Bildung zu, die weder Belehrung noch Parteipolitik verfolgt und die allgemeines Engagement für demokratische Werte, Menschenrechte und gegen Fundamentalismus fördert. In den angebotenen Lernräumen können Utopiefähigkeit und Handlungskompetenzen erfahren und entwickelt werden. Das Programmangebot des Fachbereichs "Politik - Gesellschaft - Umwelt" ist breit angelegt und umfasst sowohl politische, soziale, ökonomische, ökologische, rechtliche als auch geschichtliche, psychologische und pädagogische Themen. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung und Globales Lernen sind wesentliche gesellschaftliche Aufgaben. Die Volkshochschulen halten hier ein breites Angebot zur Information, Diskussion und zum aktiven Handeln vor. Die Veranstaltungen sind geprägt durch offenen Gedankenaustausch zwischen engagierten Menschen, in sachlichen und kontroversen Diskussionen, zur gemeinsamen Erarbeitung von Kenntnissen und Hintergrundinformationen, mit spannenden und kreativen Methoden.
Kurse nach Themen
In den 1990er Jahren war man allgemein der Auffassung, die Ära der großen Imperien sei zu Ende.
Die europäischen Kolonialimperien waren nach dem Zweiten Weltkrieg zerfallen, und nun war mit der Sowjetunion auch das letzte Imperium verschwunden. Aber im 21. Jahrhundert ist es zu einer Wiederkehr der Imperien gekommen.
China organisiert Einflussgebiete im Rahmen seiner Neue-Seidenstraßen-Strategie, Russland stützt sich bei der Rekonstruktion des alten Zarenreichs wesentlich auf militärische Macht, und US-Präsident Trump nutzt in aller Offenheit die Methoden der Erpressung und des Drohens, um Geldflüsse in die USA in Gang zu setzen.
Wie können sich die Europäer, zumal die EU, die kein Imperium ist und auch nicht werden kann, in einer solchen Welt behaupten?
Herfried Münkler war Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke.
Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung, dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship und dem Preis der Leipziger Buchmesse
Mo, 27.04.2026 19.30-21.00 Uhr
Unsere Gesundheitsversorgung wird zunehmend digital. In diesem Kurs wollen wir Sie durch die Digitalisierung des Gesundheitswesens begleiten und Ihnen einen Überblick über aktuelle und künftige digitale Anwendungen geben. Wir diskutieren die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept und Apps auf Rezept. Viele Menschen nutzen in ihrem Alltag mittlerweile sogenannte Wearables, die Körperfunktionen messen, oder Gesundheits-Apps und Onlinesprechstunden bei Ärzten. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet neue Chancen, stellt aber auch Patienten und die Ärzteschaft vor große Herausforderungen.
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausends v. Chr. prägen Völker die Geschichte Mittel- und Südeuropas, die ihre griechischen und römischen Nachbarn „Kelten" nannten.
Der Vortrag veranschaulicht anhand der Nachrichten antiker Autoren und den Erkenntnissen der modernen Archäologie die wesentlichen Merkmale der keltischen Kultur, gibt einen Überblick über deren Geschichte von den Anfängen bis zur Romanisierung und schließt mit einem Ausblick auf das Weiterleben keltischer Kulturelemente im Mittelalter und in der Neuzeit.
Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen. Er ist ausgewiesener Experte für die Kelten und hat u.a. die Publikation „Die Kelten - Geschichte, Sprache und Kultur" verfasst.
Die Klimakrise prägt bereits heute unseren Alltag: Rekordtemperaturen, Waldbrände, Dürren und Überschwemmungen nehmen zu – Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Wissenschaftler/innen und internationale Organisationen fordern daher seit Jahren eine wirksame Klimapolitik. Ein zentraler Ansatz dabei ist die Bepreisung von Kohlendioxid (CO₂). Das verteuert fossile Energien, macht klimafreundliche Alternativen attraktiver und schafft Einnahmen für ökologische und soziale Maßnahmen. Doch die CO₂-Steuer stößt auf Widerstand, da viele Menschen sie als unsozial oder ineffektiv empfinden und der Politik misstrauen. Der Vortrag erklärt die ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekte, zeigt internationale Beispiele und diskutiert Wege, wie Klimasteuern ökologisch wirksam und sozial gerecht gestaltet werden könnten.
Laura Seelkopf ist Professorin für international vergleichende Policy-Forschung am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München. Sie forscht zu Steuer- und Sozialpolitik und berät die Bundesregierung als gewähltes Mitglied des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten.
Es gibt eine gute Kraft der Renitenz - die Kunst der Aufmüpfigkeit, des Protests und Widerstands. Das alles ist gerade in Zeiten der Dauerkrisen wichtiger denn je, wenn negative Nachrichten und Resignation alles zu dominieren scheinen. Denn wenn niemand mehr zu widersprechen wagt, alle nur noch hinnehmen, was ihnen vorgesetzt wird, schlittern wir in die nächste Katastrophe. Aber wie wird man richtig renitent? Also nachhaltig aufmüpfig und erfolgreich widerständig? Wie entwickelt man den nötigen langen Atem, ein dickes Fell und das notwendige Herzblut? Wie bleibt man dabei fair und verliert nicht den Spaß am Streit und der Debatte? Das alles lässt sich lernen: Wir müssen nur unsere Gleichgültigkeit ablegen und uns trauen, unbequem zu sein, anzuecken und aufzumucken. Einfach öfter mal "Nein" sagen! im Job, auf der Straße, in der Politik. Fair, nicht fies. Fröhlich statt verbittert.
Wie das geht, das zeigt der Autor Paul Starzmann in seinem neuen Buch "Mut zur Unmut. Eine Anleitung zur politischen Widerspenstigkeit" (Verlag J.H.W. Dietz Nachf.).
Paul Starzmann (*1982 in Bad Reichenhall), Dr. phil., freier Journalist in Berlin, schreibt über deutsche und internationale Politik sowie über Gesellschaftsthemen. Sein Buch "Mut zum Unmut. Eine Anleitung zur politischen Widerspenstigkeit" (Ko-Autor Matthias Meisner) ist eine Mischung aus Sachbuch, Streitschrift und Ratgeber - und richtet sich an alle, die unzufrieden sind mit den Verhältnissen, die aber wissen, dass es besser geht. Er sagt: "Jeder soziale Fortschritt beginnt mit einem Akt der Renitenz."
Stimmen zum Buch:
"Eine gute Erinnerung, dass die demokratische Gesellschaft die Renitenz nicht ihren Feinden überlassen sollte, ist das Buch in jedem Fall." - Gerrit ter Horst, Süddeutsche Zeitung
"Das Buch ist nicht bequem, das muss ich schon sagen. Es zwickt, wenn Meisner und Starzmann selbst dem härtesten Querulantentum noch was Positives abgewinnen. Aber immerhin machen sie es so, dass man es nachvollziehen kann. Und schaffen damit auf jeden Fall auch Verständnis füreinander." - Jochen Müter, Campact e.V.
Auch der Gesundheitsbereich wird digitaler. Das sehen wir nicht nur an der digitalen elektronischen Patientenakte (ePA), auf die wir mit einer App selbst Zugriff haben, sondern auch das digitale Buchen von Arztterminen wird immer häufiger in den Angeboten der Arztpraxen. Aber wie funktioniert das und welche Vorteile und Möglichkeiten hat die Digitalisierung im Gesundheitsbereich für uns?
Die vhs zeigt es Ihnen: Die Kursreihe mit drei Terminen bringt Ihnen – in verständlicher Sprache – die Möglichkeiten der digitalen Gesundheitswelt näher. Für die praktische Umsetzung stehen Ihnen kostenfrei Tablets zur Verfügung.
In der Kursreihe lernen Sie spielerisch den praktischen Umgang mit Tablets, Apps und dem Internet. Sie erfahren, welche Vorteile und Möglichkeiten der digitale Gesundheitsbereich bietet.
Kursinhalte: Umgang mit Tablet, Apps, Internet, Suchmaschinen, vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen, elektronische Patientenakte (ePA), mobile Gesundheitsgeräte und Apps, Arzttermine online finden und buchen, Online-Sprechstunde.
Lange selbstbestimmt und sicher im eigenen Zuhause leben – das ist der Wunsch vieler Menschen im Alter.
Digitale Helfer wie Smartphones oder Tablets können dabei eine wertvolle Unterstützung sein. Sie erleichtern den Alltag: etwa beim Organisieren von Terminen, Bestellen und Liefern von Lebensmitteln, bei der Kommunikation mit Familie und Freunden oder beim sicheren Online-Banking von zu Hause aus.
Auch digitale Gesundheitsangebote wie die elektronische Patientenakte oder das E-Rezept fördern die Unabhängigkeit und eröffnen neue Möglichkeiten der medizinischen Versorgung. In unserem Kurs entdecken Sie Schritt für Schritt, wie die digitale Welt Sie im Alltag unterstützen kann – ganz in Ihrem Tempo und mit Raum für Ihre Fragen.
Der Kurs richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die offen für Neues sind und mit digitaler Unterstützung sicherer und entspannter durchs Leben gehen möchten. Zur praktischen Umsetzung stehen Ihnen Tablets zur Verfügung.
Der Impulsvortrag will die aktuellen Debatten zum Gesellschaftsdienst einordnen, auf Machbarkeit und Wirkung überprüfen sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten skizzieren. Gute Beispiele aus Europa dienen dabei als Leitplanken und Inspiration. Der Vortrag basiert auf den Ergebnissen von zwei wissenschaftlichen Studien zum Thema „Ein Gesellschaftsdienst für alle – zur Machbarkeit in Deutschland und Europa“, die im Jahr 2023 und 2024 von der Hertie-Stiftung herausgegeben wurden. (Link zu den Studien: www.ghst.de/gesellschaftsdienst)
Dr. Rabea Haß ist Co-Autorin der Machbarkeitsstudien "Ein Gesellschaftsdienst für alle", die 2023 und 2024 im Auftrag der Hertie-Stiftung erschienen. Sie hat am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Freiwilligen Wehrdienst promoviert. Zudem hat sie von 2011-2014 an der Hertie School of Governance zu nationalen und internationalen Freiwilligendiensten geforscht.
Die Wahl des richtigen Heizsystems ist heute auch für viele ältere Gebäude die zentrale Frage. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, scheint die Wärmepumpe ideal, aber es stellen sich auch viele Fragen. Brauche ich nicht eine Fußbodenheizung? Muss das Haus nicht komplett gedämmt werden? Und sind die Stromkosten nicht extrem hoch? Stimmt das wirklich?
In diesem Vortrag erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, damit die Wärmepumpe auch im Altbau eine wirklich gute Alternative zur fossilen Heizung ist.
Zielgruppe: Ein- und Zweifamilienhausbesitzer
Der Vortrag findet in Kooperation mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern statt.
Referent: Alexander Waltner, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern e.V.
Der Link zum Vortrag wird nach der Anmeldung zugeschickt. Bitte beachten Sie, dass der Zugang zum virtuellen Raum der Veranstaltung erst möglich ist, nachdem die Anmeldung über das Anmeldeformular der Verbraucherzentrale in Edudip erfolgt ist.
Dieser Kurs richtet sich an alle, die ein Smartphone mit Android-Betriebssystem besitzen und sicherer im Umgang mit dem Gerät werden möchten.
Die einzelnen Inhalte sind:
• Grundfunktionen
• Benutzung des Internets
• E-Mails versenden und empfangen
• Fotografieren
• Pflege der Kontakte
• die wichtigsten Systemeinstellungen
• Installieren und Deinstallieren von Apps
• Schutz vor Hackerangriffen und dem Zugriff auf Ihre persönlichen Daten
• Umgang mit MS-Teams und MS-Office
Voraussetzung:
• Mitnahme eines eigenen Smartphones mit Android-Betriebssystem
Der Kurs wird gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.
Behördengänge im BayernPortal erledigen - bequem und sicher
Ob Elterngeld, Meldebescheinigung, BAföG-Antrag oder Einsicht in den Rentenversicherungsverlauf: In vielen Fällen ist das mittlerweile bequem von zu Hause aus möglich. Viele Verwaltungsdienstleistungen stehen online zur Verfügung. Das BayernPortal bündelt diese Verwaltungsdienstleistungen. Für einige Vorgängen wird der Personalausweis wie eine digitale Unterschrift eingesetzt. NEU: Wie der Personalausweis als digitale Unterschrift genutzt werden kann, erfahren Sie von Referentin Ingrid Schmidt (BayernLab Traunstein) im Kurs Schritt für Schritt mit einem Testausweis. Für das praxisnahe Seminar sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Für den Kurs wird lediglich eine Verwaltungsgebühr erhoben.
Gemeinsam mit dem Jewish Ambassador Program der Conference of European Rabbis und der Dokumentation Obersalzberg laden wir zu einer besonderen Veranstaltung, die historische Bildung und Dialog verbindet.
Nach einem 90-minütigen Rundgang durch die Dauerausstellung Idyll und Verbrechen mit einem Schwerpunkt auf jüdisches Leben und Antisemitismus im Nationalsozialismus folgt im neuen Bildungszentrum der Dokumentation Obersalzberg ein offenes Gespräch mit einem Rabbiner aus dem Jewish Ambassador Program (auf Deutsch). Die Teilnehmenden können Fragen stellen, ins Gespräch kommen und neue Perspektiven gewinnen. Themen können z.B. sein: Geschichte und Traditionen des Judentums, jüdisches Leben heute (Feiertage, Rituale, Lebenszyklen), Vorurteile und Antisemitismus - und alles, was man immer schon wissen wollte. Ein Nachmittag des Dialogs – gegen Vorurteile, für Verständnis.
Anmeldung bis spätestens 29.04.2026. Eigene Anreise. Treffpunkt vor dem Eingang der Dokumentation Obersalzberg.
Für den Kurs wird eine Verwaltungsgebühr erhoben.
Ob Videos, Grafiken oder Text -- wir sind schwer beeindruckt von den Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Die Bandbreite der potentiellen Funktionen scheint endlos und immer wieder wird über neue Innovationen berichtet. Welche Chance und Risiken ergeben sich dabei für die Beschäftigung und jeden Einzelnen? Der Vortrag befasst sich mit aktuellen Erkenntnissen über die Auswirkungen der KI auf die Arbeitswelt.
Dr. Michael Stops ist Senior Researcher in der Forschungsgruppe „Berufe in der Transformation“ des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) und im Projekt „ai:conomics“
Besichtigung der historischen Talsperre Kibling und des Einlaufbauwerkes (beides zwischen 1910 und 1913 erbaut) und des modernen Restwasserkraftwerkes.
Wichtiger Hinweis: Im Restwasserkraftwerk sind sehr viele Stufen zu überwinden! Keine medizinischen Ausschlussgründe. Bitte festes Schuhwerk anlegen. Dauer etwa 2 Stunden.
Treffpunkt: Kibling, Parkplatz ehem. Café am See.
Gerade in Zeiten steigender Energiepreise möchten viele Verbraucher:innen den Strom- und Heizenergieverbrauch in ihrem Haushalt gern senken. Die Verbraucherzentrale Bayern e.V. erklärt, wie Sie bereits mit einfachen Maßnahmen Kosten einsparen können. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen.
Zielgruppe: Der Vortrag richtet sich besonders an Interessenten mit Deutschkenntnissen ab A2-Niveau, steht aber selbstverständlich allen Interessenten offen.
Der Vortrag findet in Kooperation mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern statt.
Referentin: Jutta Rose, Energieberaterin für die Verbraucherzentrale Bayern e.V.
Der Link zum Vortrag wird nach der Anmeldung zugeschickt. Bitte beachten Sie, dass der Zugang zum virtuellen Raum der Veranstaltung erst möglich ist, nachdem die Anmeldung über das Anmeldeformular der Verbraucherzentrale in Edudip erfolgt ist.
Weltweit sind demokratische Staaten in der Minderheit, zudem schwinden oder schwächeln viele, stabil geglaubte Demokratien und es entwickeln sich Autokratien. Demokratie ist eine Gesellschaftsform, die immer wieder neu gesichert werden muss. Doch Populismus, Extremismus und demokratiefeindliche Äußerungen und Einstellungen haben auch bei uns zugenommen. Die Veranstaltung widmet sich der grundlegenden Frage, was Demokratie eigentlich ist. Was macht sie so schwierig, wodurch wird sie konkret gefährdet und wie können wir Demokratie verteidigen?
Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, an der Universität Duisburg-Essen tätiger Politologe und Erwachsenenbildner, hat ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen entwickelt. Es ist ein vielfach erprobtes, in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg bekanntes Training gegen Populismus, Diskriminierung und Pauschalverunglimpfung.
Das Saalachkraftwerk in Bad Reichenhall ist ein Laufwasserkraftwerk zur Erzeugung von Bahnstrom mit einer Gesamtleistung von ca. 7,5 MW. Es gehört zu den ältesten noch in Betrieb befindlichen Bahnkraftwerken in Deutschland und steht heute unter Denkmalschutz. Das Kraftwerk wurde von 1910 bis 1913 für die Bahnstromversorgung der neu elektrifizierten Bahnstrecke Freilassing–Berchtesgaden erbaut. Das nötige Wasser erhält es vom nahe gelegenen Saalachsee, der hierfür angelegt wurde. Offizielle Eröffnung war am 1. Januar 1914. Das Kraftwerk befindet sich im Ortsteil Kirchberg und wird von der DB Energie GmbH betrieben.
Wichtiger Hinweis: Personen mit aktiven Implantaten (z. B. Herzschrittmacher, Cochlea-Implantat) können leider nicht teilnehmen. Es sind Stufen zu überwinden.
Bitte festes Schuhwerk anlegen. Dauer etwa 1,5 bis 2 Stunden.
Treffpunkt: KW Reichenhall, Thumseestraße 25, Haupttor.
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich?
Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen.
Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Verschwörungstheorien erfüllen für diejenigen, die an sie glauben, wichtige identitätsstiftende Funktionen; sie sind aber meist auch als Symptome für reale oder als real empfundene und mitunter durchaus legitime Sorgen, Nöte und Missstände. Entsprechend ist es wenig sinnvoll, wenn im persönlichen Umgang auf Fakten insistiert oder gesamtgesellschaftlich nur die Symptomebene adressiert wird. Der Vortrag wird dagegen Vorschläge für einen zielführenderen Umgang auf unterschiedlichen Ebenen machen.
Michael Butter ist Professor für amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen und ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „Nichts ist, wie es scheint“: Über Verschwörungstheorien (Berlin: Suhrkamp, 2018), eine allgemeine Einführung ins Thema, die in mehrere Sprachen übersetzt wurde, und "Die Alarmierten: Was Verschwörungstheorien anrichten" (Berlin: Suhrkamp, 2025).
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben.
Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen.
Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert.
Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte.
Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden.
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Von München nach Hamburg vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Bitte legen Sie ein paar Utensilien bereit. Damit laden wir Sie ein, Oberflächen und Materialien zu ertasten und den Geruchssinn zu aktivieren. Hören Sie unserer anregenden Unterhaltung nicht nur zu, sondern schmecken, riechen und spüren Sie mit uns die Kunst. Lassen Sie sich darauf ein, Kunst mit allen Sinnen zu erfahren. Heute beschäftigen wir uns mit zwei Spitzenwerken von Max Liebermann (1847 1935): Die Terrasse des Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten an der Elbe aus dem Jahr 1902 in der Hamburger Kunsthalle und dem Münchner Biergarten, einem populären Motiv aus der Neuen Pinakothek in München aus dem Jahr 1884. Wir laden Sie ein, ein Bierglas oder -krug und ein kleines Spielzeug, ein Lindenblatt und einen Hut bereitzuhalten.
Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker:innen mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
Kennen Sie das Dorf in der Stadt? Ein Kleinod mitten in Bad Reichenhall - das Florianiviertel oder auch Obere Stadt genannt, das älteste noch erhaltene Viertel von Bad Reichenhall. Hier verbergen sich so einige Geheimnisse hinter mittelalterlichen Fassaden, die so gut erhalten sind, dass das Viertel auch immer wieder als Drehort und Filmkulisse für zahlreiche Fernsehserien dient. Tauchen Sie ein in die “gute alte Zeit”, in Brauchtum und Kultur unserer Alpenregion.
Bei dieser Führung erfahren Sie auch einiges über die Alte Saline, die Holztrift und den ältesten noch in Kraft befindlichen Staatsvertrag Europas.
Die Dozentin nimmt Sie mit auf eine Zeit- und Kulturreise, auf der auch alteingesessene Reichenhaller noch neue Details über ihre Stadt entdecken können.
Anmeldung bis spätestens 08.06.2026.
Es gibt viele Möglichkeiten, ein Haus energieeffizienter zu machen. Eine energetische Sanierung kann den Energiebedarf halbieren. Das steigert den Wohnkomfort sowie den Wert der Immobilie. In diesem Vortrag zeigen wir, wie man eine Sanierung angeht: Grundsätzliches Vorgehen bei einer geplanten Sanierung, Dämmung von Fassade, Dach und Keller des Hauses, Fenster- und/oder Türentausch, Optimierung der Heizung und Warmwasserbereitung, Einsatz von Erneuerbaren Energien, Fördermittel für Sanierungen.
Zielgruppe: Ein- und Zweifamilienhausbesitzer
Der Vortrag findet in Kooperation mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern statt.
Referent: Mathias Rösch, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern e.V.
Der Link zum Vortrag wird nach der Anmeldung zugeschickt. Bitte beachten Sie, dass der Zugang zum virtuellen Raum der Veranstaltung erst möglich ist, nachdem die Anmeldung über das Anmeldeformular der Verbraucherzentrale in Edudip erfolgt ist.
Keine Angst vor freier Rede! Sag, was Du willst! Reden ist Silber - charmant präsentieren ist Gold: Sie haben die ehrenvolle Aufgabe, einen Vortrag, eine Rede, eine Präsentation zu halten? Nur keine Panik! Mit Hilfe kluger Methoden werden Sie Ihren Auftritt mit Leichtigkeit schaffen - ob im Beruf oder privat. Durch klare Aussagen wirken Sie echt, kompetent und vertrauenswürdig, denn Ihr bestes Argument sind Sie selbst! Mit Hilfe einfacher Checklisten setzen Sie graue Theorie in bunte Praxis um, schlüpfen in die Rolle eines Profis und probieren Ihren Auftritt gleich aus. Im Kreise Gleichgesinnter gibt es keine Fehler, dafür viel Spaß und Sicherheit durch neue
Erfahrung.
Kursinhalte
• Vorträge kurzweilig gestalten
• Ziele formulieren und erreichen
• konkret und positiv sprechen
• selbstbewusst auftreten
• Einmaleins der Körpersprache
• Das Sandwich-Modell
• entspannt trotz Lampenfieber
Termin: Samstag 13. Juni 2026, 09.30 -16.30 Uhr, Mittagspause mit eigener Verpflegung.
Kursgebühr € 75,-
Rauminfo 09.30 Uhr an der Klosterpforte. HINWEIS: Die Kosten der Überfahrt sind nicht in den Kursgebühren enthalten! Schiff 09.00 Uhr ab Prien-Stock (ohne Gewähr).
Kursort: Abtei der Benediktinerinnen Frauenwörth im Chiemsee, Frauenchiemsee 50, 83256 Frauenchiemsee.
Während der letzten Regierung der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) hat Polen eine tiefgreifende politische, institutionelle und gesellschaftliche Umgestaltung durchlaufen. Eine Verschärfung der gesellschaftlichen Polarisierung sowie eine starke Betonung der nationalen Souveränität trafen auf Protest aber auch Unterstützung im In- und Ausland. Der Vortrag geht der Frage nach, wie die PiS innerhalb kurzer Zeit Rechtsstaat und Demokratie in Polen nachhaltig veränderte und mit welchen Strategien die aktuelle Regierung unter Donald Tusk diesem Erbe begegnet.
Mareike zum Felde ist Chefredakteurin der Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung an der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen. 2025 promovierte sie an der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen zu politischen Eliten und Hochschulpolitik in Polen nach 1989. Zuvor schloss sie den Elitestudiengang Osteuropastudien mit dem Schwerpunkt Vergleich politischer Systeme an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab.
„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt“, schrieb Blaise Pascal bereits im 17. Jahrhundert.
Die Wissenschaft scheute lange die „Herzensgründe“ oder auch Bauchentscheidungen wie der Teufel das Weihwasser.
Aber: Gute Entscheidungen basieren oft auf einer unbewussten Intelligenz, die sehr schnell operiert und gerade in komplexen Situationen faszinierend einfach ist, sicher im Erkennen des Wesentlichen und logischen Abwägungen weit überlegen. Das heutige Wissen über das Bauchgefühl revolutioniert unser Bild vom menschlichen Verstand.
In einer komplizierten Welt lehren uns Entscheidungen „aus dem Bauch“ die Lebenskunst, paradox formuliert, intuitiv zu wissen, was sich nicht zu wissen lohnt.
Gerd Gigerenzer ist ein weltweit renommierter Psychologe, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.
Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. den AAAS-Preis für den besten Artikel in den Verhaltenswissenschaften, den Communicator-Preis und den Deutschen Psychologie-Preis.
Der Sommer lädt ein zu federleichten Wortschöpfungen und eigen-sinnigen Texten. Von A wie Alliteration bis Z wie Zauberwort lernen Sie das wertfreie, entdeckende Schreiben kennen als fantasievolle Methode des Selbstausdrucks. Inspiriert durch die wundervolle Fraueninsel können wir Gefühlen Ausdruck verleihen und mit Worten spielen. Der Fokus liegt nicht auf einem perfekten Ergebnis sondern darin, „den Stift schreiben zu lassen“, wir überraschen uns selbst. Freuen Sie sich auf erfrischende Methoden und journalistische Impulse wie knackiger Titel, szenischer Einstieg, Spannungsbogen und mehr.
Termin: Samstag 20. Juni 2026, 09.30 – 16.30 Uhr, Mittagspause mit eigener Verpflegung.
Kursgebühr € 75,-
Rauminfo 09.30 Uhr an der Klosterpforte. HINWEIS: Die Kosten der Überfahrt sind nicht in den Kursgebühren enthalten! Schiff 09.00 Uhr ab Prien-Stock (ohne Gewähr).
Kursort: Abtei der Benediktinerinnen Frauenwörth im Chiemsee, Frauenchiemsee 50, 83256 Frauenchiemsee.
Kursvoraussetzungen: Anfängerkurs und mindestens 1 Jahr Spielpraxis. Spielsicherheit in den Varianten Sauspiel, Wenz, Solo. Skript ist in den Kursgebühren enthalten.
Sie kennen und können Schafkopfen, das "grandiose bayrische Spiel" mit Herz und Verstand! Leider spielen Sie etwas eingerostet, haben keine Mitspieler - oder es fehlt die nötige Taktik und die Gedächtnisleistung muss wieder auf das nötige Niveau gehoben werden? Frischen Sie Ihre Kenntnisse auf und lernen Sie nette Leute kennen, um vielleicht nach dem Kurs z. B. an einem offenen Schafkopfstammtisch teilzunehmen.
Haben Sie Ihr Spiel schon erweitert mit einem Schieber, Bettel, Ramsch, Hochzeit, oder gar die Närrische und Weslingerrunde gespielt?
Sigi Wenz, der Schafkopfcoach, wird Sie wieder fit machen. Keine Angst, hier geht's um den Spaß und es wird "ohne Einsätze" gespielt. Es macht somit einen Riesenspaß, auch mal quer oder andersherum zu denken!
Termine: Mo/Di, 22.06./23.06.2025
Der Vortrag behandelt das Verhältnis von Geschlechterverhältnissen und Demokratie: Autoritäre und autokratische Regime untergraben Geschlechtergerechtigkeit, wie sie für demokratische Gesellschaften wesentlich ist, indem sie queere Lebensweisen delegitimieren, eine vermeintlich natürliche Geschlechterordnung verfestigen und damit demokratische Errungenschaften unterlaufen. Aktuelle Beispiele aus Ungarn, den USA oder Deutschland zeigen, dass antifeministische Strömungen und Angriffe auf queere Menschen nicht nur verfassungsgemäße Grundrechte verletzen, sondern ein zentrales Instrument zur Normalisierung autoritärer Politik darstellen. Studiendaten bestätigen, dass antifeministische und transfeindliche Einstellungen vor allem im rechten politischen Spektrum verbreitet sind und die Demokratie von innen gefährden.
Franziska Martinsen ist Professorin für Politische Theorie und derzeit Geschäftsführende Direktorin am Institut für Politikwissenschaft der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät, Universität Duisburg-Essen. Zudem ist sie dort Vorstandsvorsitzende des fakultätsübergreifenden Forschungszentrums Centre for Global Cooperation. Sie hat zu vielfältigen Themenstellungen der Radikalen Demokratietheorie, zur kritischen Erweiterung des Menschenrechtsdenkens, zur feministischen Politischen Theorie und zur politikwissenschaftlichen Geschlechterforschung publiziert.
Die industrielle Produktion ist das Rückgrat unseres Wohlstands – doch sie steht massiv unter Druck: Globale Konkurrenz, fragile Lieferketten, geopolitische Krisen und der Klimawandel fordern uns heraus.
Die Frage ist nicht, ob wir unsere Produktion neu denken müssen, sondern wie schnell.
Eine vernetzte Wertschöpfung im Sinne von Industrie 4.0 ist dabei weit mehr als Effizienzsteigerung: Sie ist der Schlüssel zu einer Produktion, die wettbewerbsfähig, resilient, nachhaltig – und damit zukunftsfähig ist.
Björn Sautter wirft einen Blick in die Zukunft der industriellen Wertschöpfung.
Er gibt Einblicke in strategische Überlegungen und Forschungsansätze, die den Weg in eine intelligente und nachhaltige Industrieproduktion in Deutschland weisen und unterfüttert diese mit anschaulichen Beispielen aus der industriellen Praxis.
Björn Sautter ist Senior Expert Industrie 4.0 bei der Festo SE & Co. KG, einem der weltweit führenden deutschen Unternehmen für Automatisierungstechnik und technische Bildung.
Er ist ebenso stellvertretender Industriesprecher des Forschungsbeirats Industrie 4.0.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Haben Sie schon immer einmal Lust gehabt, ein altes bayerisches Gesellschaftsspiel zu lernen? Wenn Sie gerne mit Menschen zusammen sind, Geselligkeit schätzen, in einer gemütlichen Runde sich entspannen wollen, dabei Ihr Gedächtnis mit komplexen Spielelementen trainieren wollen, dann kommen Sie zu uns. An 3 Abenden lernen Sie die Schafkopfregeln und das sehr unterhaltsame Spiel mit der "grünen Sau", einem "verreckten Tschang Wang" oder wie wir mit einer Sau davonlaufen! Auch zugewanderte "Südschweden" oder "Nordtoskaner" erlernen es schnell. Jeder kann dieses Spiel lernen und seinen Spaß daran haben. Es wird "ohne Einsätze" gespielt. Kursvoraussetzungen: Keine. Skript ist in den Kursgebühren enthalten.
Termine: Mi/Do/Fr, 24./25./26.06.2026.
„Sei frech und wild und wunderbar“, frei nach Pippi Langstrumpf wollen wir uns heute selbst überraschen und schreiben, malen, glücklich sein. Im kreativen Tun stärken wir unser Selbstvertrauen und lösen uns von der
Anerkennung Anderer. Womit fühlen wir uns wohl, was ist für uns richtig? Was zieht uns an? Was wünscht sich unser Herz? Wer oder was bremst uns? Lassen wir beherzt die Meinungen und Wünsche unserer lieben Mitmenschen einmal beiseite, kommen wir auf frische Ideen, die genau zu uns passen. In gelöster Atmosphäre genießen wir außergewöhnliche Stunden auf Frauenwörth. Am Ende des Tages haben wir die Insel in uns selbst entdeckt und kehren beflügelt ans Ufer zurück. Bitte mitbringen: Schreibzeug und Malsachen.
Kursinhalte:
- intuitiv schreiben
- meditativ malen
- kreativ fotografieren
- die Poesie der kühnen Worte
- journalistische Impulse
Termin: 04. Juli 2026, 09.30 – 16.30 Uhr, Mittagspause mit eigener Verpflegung.
Rauminfo 09.30 Uhr an der Klosterpforte. HINWEIS: Die Kosten der Überfahrt sind nicht in den Kursgebühren enthalten! Schiff 09.00 Uhr ab Prien-Stock (ohne Gewähr).
Kursort: Abtei der Benediktinerinnen Frauenwörth im Chiemsee, Frauenchiemsee 50, 83256 Frauenchiemsee.
Oft sagen wir JA und meinen das Gegenteil, dabei hilft ein freundliches, entschiedenes NEIN zur rechten Zeit, um natürliche Grenzen zu setzen. Das ist nicht immer gemütlich! Gleichwohl stellt es eine wichtige Kompetenz dar, um einige Energien zu bündeln und Bedürfnisse zu erfüllen.
Wir trainieren Möglichkeiten des annehmbaren Nein-Sagens und charmanten Sich Abgrenzens. Wir stärken uns mit klugen Impulsen, humorvollen Erkenntnissen und Rollenspiel. Wir erleben, dass ein NEIN zum Anderen ein JA zu uns selbst ist. Vor den Konsequenzen scheuen wir uns - doch wer sich klar ausdrückt, wird sich selber treu, erntet Anerkennung und Respekt. Kursinhalte: Smart kommunizieren, Selbstfürsorge im Alltag, die Kiss-Formel, ein kleines Rollenspiel.
Termin: 11. Juli 2026, 09.30 – 16.30 Uhr, Mittagspause mit eigener Verpflegung.
Kursgebühr € 75,-
Rauminfo 09.30 Uhr an der Klosterpforte. HINWEIS: Die Kosten der Überfahrt sind nicht in den Kursgebühren enthalten! Schiff 09.00 Uhr ab Prien-Stock (ohne Gewähr).
Kursort: Abtei der Benediktinerinnen Frauenwörth im Chiemsee, Frauenchiemsee 50, 83256 Frauenchiemsee.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt.
Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben.
Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums.
Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten.
Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
"Wenn man gut mit anderen Menschen auskommen will, dann laß sie - sie selbst sein" (Willen Nelson)
Das Enneagramm hilft uns, die Motivation, die Dynamik und die Erfahrungen aller neun ’Strukturen’ und auch ihre Interaktion in Beziehungen zu verstehen. Dieses Verständnis wiederum gibt uns die Kraft und Klarheit, uns bewusst weiter zu entwickeln - und das in jeder Art von Beziehung. Das Ziel des Seminars ist es, Beziehungen konfliktärmer und gelingender zu gestalten. Den eigenen ‚Typus‘ und den des Partners/Partnerin zu erkennen, gibt das bessere Verstehen, die größere Toleranz und die Freude die eigenen Stärken ausleben zu können. Die Stärken des anderen aus dem ‚Enneagramm-Blickwinkel‘ (neu) zu entdecken gibt Ihnen die Möglichkeit, Beziehungen bewusster zu gestalten und zu leben. Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat.
Das Berufsleben stellt uns täglich vor neue Herausforderungen. Das Seminar ‚Das Enneagramm im Business‘ hilft die soziale Kompetenz zu erweitern und fördert das konstruktive Miteinander auf allen Geschäftsebenen. Es vergrößert die Fähigkeit, die eigenen Stärken noch bewusster einzusetzen, um größere Souveränität im Umgang mit anderen Menschen zu ‚erleben‘ und um den eigenen beruflichen Bereich konfliktärmer und erfolgreicher zu gestalten. Vorkenntnisse sind erforderlich. Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat.
